KARIN KUTSCH

FARBMALEREI

Rede zur Ausstellung Kunstraum 28I30 vom 25. Februar 2005

Verfasserin Dr. Adelheid Teuber, Kunsthistorikerin

 

Parallel zum Architekturstudium in Aachen mit den Schwerpunkten Entwurf und Gestaltung beginnt Karin Kutsch sich mit den Theorien von Josef Albers, Max Bill, Le Corbusier und dem Bauhaus auseinanderzusetzen. Bevor sie sich ab 1997/98 vollständig der bildenden Kunst zuwendet, ist sie mehrere Jahre als Architektin in Köln und Düsseldorf tätig. In der Folgezeit wird vor allem die Beschäftigung mit den Werken von Agnes Martin und Blinky Palermo für Karin Kutsch entscheidend. Seit 1998 folgen zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen u.a. in Köln und London.

 

Eine Fragestellung vorab: Wie lässt sich dem Eigenwert der Farbe und der Autonomie der Fläche Gestalt verleihen, ohne sie durch ebendiese Gestalt zu verfremden oder einzuschränken? Oder: Wie lassen sich Leere und Stille ausdrücken, wie lässt sich das Nichts sichtbar machen; wie lässt sich in einprägsamer und unmissverständlicher Weise sagen, dass man ‚nichts’ sagen will? (Die Wirkung allein auf einem Zusammenspiel von Form, Farbe und umgebenden Raum beruht?)

 

Die formale Aussage der Bilder ist begrenzt auf das eingesetzte Grundelement des Quadrats, der Ansatz ist nüchtern, eher mathematisch reduziert – als Basis für einen möglichst unbelasteten Umgang mit Materialien und Raum.

 

weiter ]

© Copyright by Karin Kutsch  |  Köln  |  Impressum  |  Web-Design & InterNet-Hosting by conserve.de  |  English